Inspiration & Tipps

10 Tipps für die Brautkleid-Suche

Heute gebe ich euch 10 Tipps für die Brautkleid-Suche. Im letzten Post habe ich euch bereits von meinen Erfahrungen erzählt und die Tipps heute basieren darauf!

1. LEGT VORHER EIN BUDGET FEST

Mir war es von vornherein wichtig, nicht tausende von Euros für mein Kleid auszugeben. Daher habe ich mir ein Budget gesetzt und bereits bei der Anprobe nur Kleider anprobiert, die in diesen Preisrahmen passten. Ich wollte gar nicht erst eins anprobieren, dass viel zu teuer ist und mich dann eventuell in das Kleid verlieben. Zudem darf man nicht vergessen, dass man zu dem Kleid noch Schuhe, Schmuck, einen Schleier (der fiel bei mir raus) und eventuell einen Reifrock braucht. Das heißt, die Kosten summieren sich – lieber vorher schon einmal eine Liste anlegen, was man für die einzelnen Sachen ausgeben möchte!

2. FANGT FRÜH AN

Auch wenn ich Glück hatte und das Kleid sofort mitnehmen durfte – das ist nicht immer so. Oft hat man Lieferzeiten von sechs Monaten, bis man das Kleid hat. Und dann müssen auch meist noch Änderungen gemacht werden. Ich habe ca. 10 Monate vorher mit der Brautkleid-Suche begonnen und hatte somit überhaupt keinen Stress. Gerade wenn man genaue Vorstellungen hat und vielleicht in mehrere Läden geht, braucht man diese Vorlaufzeit. Oft bekommt man auch erst ein paar Wochen später einen Termin im Wunschladen. Daher, lieber früh anfangen und am Ende hängt das Kleid eine gewisse Zeit im Schrank als das man viel Stress kurz vor der Hochzeit hat, ob das Kleid rechtzeitig fertig ist 🙂

3. DENKT AN EUREN HOCHZEITS-STIL

Habt ihr bereits einen Stil/ein Thema für eure Hochzeit festgelegt? Dann könnt ihr dies gut als Orientierung nutzen, um ein passendes Kleid zu finden. Das rundet das gesamte Hochzeitsthema ab. Vielleicht müsst ihr auch religiöse Hintergründe beachten, z.B. das Bedecken eurer Schultern.

4. SAMMELT VORHER IDEEN, WAS EUCH GEFÄLLT

Ich habe mir vorher bei Pinterest ein Board angelegt, wo ich erstmal alles gepinnt habe, was mir gefällt. Am Ende war das Board eine riesige Sammlung an Ideen und ich habe mir 2-3 herausgesucht, die mir am besten gefallen habe. Mit diesen Bildern bin ich dann in das Brautmodegeschäft und habe mir auf der Basis dann die Kleider ausgesucht. Beim Aussuchen habe ich dennoch darauf geachtet, verschiedene Modelle zu nehmen, um wirklich zu gucken, was am besten zu mir passt.

5. LASST DIE BERATERIN VORSCHLÄGE MACHEN

Die Beraterinnen im Geschäft sind gut geschult und haben einen guten Blick dafür, was zu einem passt und was nicht. Bezieht daher die Vorschläge mit ein und sagt nicht sofort “Nein”, auch wenn etwas auf der Stange nicht so gut anzieht. Man ist überrascht, wie die Kleider angezogen wirken! Vielleicht ist gerade das Kleid, wo man erst denkt “Nein, das ist nicht so meins” genau das perfekte und traumhaft schöne eigene Brautkleid!

6. SUCHT EUCH EINEN GUTEN ZEITPUNKT AUS

Ich habe mein Kleid an einem Samstag ausgesucht und trotz Termin, war es doch relativ voll bzw. die Termine lagen eng beieinander. Mich hat das persönlich nicht gestört, da das dritte Kleid bereits mein Traumkleid war. Braucht man aber ein bisschen länger und möchte mehrere Optionen anprobieren, sollte man sich vielleicht einen Wochentag aussuchen. Gerade vormittags unter der Woche sind die Beraterinnen wahrscheinlich auch entspannter und man kann sich in einer ruhigen Atmosphäre sein Kleid aussuchen.

7. KAUFT DAS KLEID, WAS JETZT PERFEKT SITZT

Auch wenn man plant, vielleicht noch vor der Hochzeit abzunehmen – der Körper verändert sich nicht komplett. Daher empfehle ich, das Kleid zu nehmen, was zum Zeitpunkt des Kaufs perfekt sitzt. So habe ich das auch gemacht (ich möchte zur Hochzeit nicht abnehmen) und achte jetzt nur darauf, nicht großartig zuzunehmen. Aber bevor man ein zu kleines Kleid kauft in der Hoffnung noch was abzunehmen, nehmt das, was jetzt passt. Enger kann man es am Ende immer noch machen 🙂

8. NEHMT ACCESSOIRES MIT ZUR ANPROBE

Ich empfehle, schon zur Anprobe Schuhe mitzunehmen, die vom Absatz ungefähr dem entsprechen, was man sich für den Hochzeitstag vorstellt. So kann man bereits schauen, wie das Kleid damit wirkt und was noch von der Länge her angepasst werden muss. Und falls ihr bereits Schmuck, euren Schleier oder ähnliches habt, könnt ihr dies auch mitbringen.

9. VERZICHTET AUF MAKE-UP

Ich habe bei der Anprobe nur ein bisschen Mascara getragen, da ich Angst hatte, die Kleider mit Make-Up zu verschmieren. Einige Läden geben es auch vor, dass man kein Make Up tragen soll. Hier am besten vorher einmal nachfragen, wie das in eurem Brautmodengeschäft gehandhabt wird. Gerade weil man die Kleider über den Kopf anzieht, ist die Gefahr groß, dass Make-Up ins Kleid kommt. Und wer will schon ein Kleid kaufen, wo Make-Up von vorherigen Kundinnen drin ist?

10. HÖRT AUF EUER GEFÜHL

Es stimmt wirklich, es gibt dieses “Das ist MEINS!”-Gefühl. Ich war vorher auch gespannt, wie man weiß, wenn man das richtige Kleid trägt, aber das Gefühl gibt einem da schon die richtigen Hinweise. Bei mir war es so, dass ich total gestrahlt habe in meinem Kleid und mich so schön und wohl gefühlt habe, dass ich sofort wusste, dass dies mein Brautkleid ist!
Habt ihr euer Kleid bereits gefunden? Wie wusstet ihr, dass es EUER Kleid ist? Lasst mir gerne eure Kommentare da!